Parodontitis ist übel.

 

 

 

 

Erstaunlicherweise wird diese Infektionskrankheit nach wie vor völlig unterschätzt. Die Deutsche Gesellschaft für Parodontologie schätzt, dass jeder Zweite. ab 40 Lebensjahren ernsthaft an Parodontitis erkrankt ist.

 

Die Liste der Nebenwirkungen, die Parodontitis verursacht, ist lang. Zum Teil sind diese Nebenwirkungen lebensgefährlich. Schön, dass Sie sich also über eine erfolgreiche Therapie informieren möchten.

 

 

 

 

 

 

 

Ich bin doch nicht krank.

 

 

 

 

Niemand ist gerne krank. Eine Krankheit – das bedeutet häufig Schmerzen und andere Unannehmlichkeiten.

Das perfide an einer Parodontitis (im Volksmund auch leider häufig Parodontose) genannt ist, dass die Symptome erst im späten Krankheitsstadium deutlich erkennbar und als "Krankheit" aufgefasst werden und der Entschluss zu einer Therapie oft sehr spät gefasst wird.

 

Natürlich sind die Erfolgschancen dann oftmals recht gering und es stellt sich natürlich die Frage, warum nicht schon früher gehandelt wurde. Nachfolgend beschreiben wir Ihnen das Krankheitsbild Parodontitis – wie Sie es erkennen und ggf. therapieren können.

Wir haben auch einen Film hierzu. Den Link finden Sie auf der Startseite...

 

icn1

 

 

 

 

 

Was ist Parodontitis genau?

 

Habe ich Paro...Dingsda?

 

 

Parodontitis ist eine Entzündung, die als einfache Zahnfleischentzündung beginnt (Gingivitis) und sukzessive für merklichen Rückgang des Zahnfleisches sorgt und somit irgendwann den Zahnhalteapparat freisetzt – und zwar solange, bis der Zahn ausfällt. Der Zahnverlust ist bei unbehandelter Parodontitis leider unausweichlich und natürlich ireversibel.

 

Es gibt durchaus einige Signale, die der Körper aussendet, um Sie auf eine bestehende parodontale Erkrankung aufmerksam zu machen: Zahnfleischbluten nach dem Zähneputzen ist neben leichter rötlicher Schwellung um den Zahnhals, ein erstes sichtbares Zeichen für eine Schädigung des Zahnfleisches. Wenn Sie bei sich "länger werdende Zähne" feststellen - bedingt durch den Rückgang des Zahnfleisches, wird es Zeit zu handeln.

 

icn1a

 

 

 

 

 

O.K. - Zähne kann man ersetzen

 

Entzündung ist Entzündung

 

 

Merkwürdigerweise ist die Annahme weit verbreitet, dass man mit fortschreitendem Alter zwangsläufig mit Zahnimplantaten oder Prothesen leben müssen wird. Das ist schlichtweg falsch. Regelmäßig untersuchte Zähne und die frühzeitige Beseitung auch parodontaler Erkrankungen machen später teure Fremdkörper im Mund absolut überflüssig.

 

Schlimm genug, dass die Zähne in Gefahr sind - aber Entzündungen, die nicht behandelt werden, bedeuten immer auch Gefahr, weil Sie das Immunsystem stark belasten können. Zwar ist eine Entzündung im Mundraum nicht so präsent wie ein geschwollener Arm, gleichwohl birgt ein Ignorieren der Symptomatik große Risiken für Ihre Gesundheit.

 

icn1a1

 

 

 

 

 

Mitleidenschaft?

 

 

 

 

Entzündungen – eben auch Parodontitis – schlagen irgendwann um sich und breiten sich auf den gesamten Organismus aus. Mittlerweile ist auch unter Experten unstrittig, dass das Risiko für einen Herzinfarkt bei Patienten mit einer unbehandelten Parodontitis deutlich ansteigt.

Sie sehen, es geht hier leider nicht "nur" um Zähne – sondern um viel mehr: Es geht um Ihre Gesundheit.

 

Eine akute Parodontitis bedeutet leider auch ein Risiko für schwangere Frauen. Frühgeburten sind eine mögliche Folge, die mit Parodontitis einher geht. Eine zahnärztliche Untersuchung und ggf. Therapie empfiehlt sich also bereits vor oder nötigenfalls im Frühstadium einer Schwangerschaft. Wenn Sie nicht sicher sind, ob Sie an Parodontitis erkrankt sind und beabsichtigen Ihren Kinderwunsch wahr werden zu lassen, gehört unbedingt auch ein Zahnarztbesuch zur Familienplanung.

 

icn1a2

 

 

 

 

 

Risiken und Risikogruppen

 

 

 

 

Stress, Allgemeinerkrankungen wie zum Beispiel Diabetes oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen vor allem aber auch das Rauchen und der übertriebene Alkoholkonsum erhöhen das Risiko, an einer Parodontitis zu erkranken.

Unabhängigen Untersuchungen zufolge, erkranken Raucher deutlich häufiger an einer Parodontitis, als Nichtraucher.

 

Im übrigen verläuft die Erkrankung bei Rauchern viel intensiver und Raucher haben nachweislich geringere Heilungschancen. Besonderst gefährdet sind Personen die sowohl rauchen als auch regelmäßig viel Alkohol konsumieren.

 

icn1a3

 

 

 

 

 

Vorsorge möglich?

 

 

 

 

Ihr Zahnarzt sollte möglichst regelmäßig eine sogenannte PZR [Professionelle Zahnreinigung] durchführen. Die Oberflächen der Zähne werden hierbei mechanisch oder neuerdings auch mittels ultrakurzpulsierendem Laserlicht von Belägen (Plaque, Konkremente) befreit. Zahnkronen und die sichtbaren Wurzelöberflächen werden anschließend poliert.

 

Viele Praxen nutzen die nun öberflächlich gereinigten Zähne, um PerioChip® einzusetzen, damit auch im Verborgenen ordentlich aufgeräumt wird...

Therapie mit PerioChip® >>

 

icn1a4

 

 

 

 

 

item3a
20 Millionen Parodontitis-Erkrankungen.

FreeCall: 0800 - 284 37 42

item1a1a1b2b1a2b1

Patienteninformationen

Fachanwender

Kontakt + Links

item1a1a1b2b1a2b1